Philosophie des Vereins

Der Verein "Zweites Leben für Sportpferde" wurde ins Leben gerufen, um nicht nur Besitzern ehemaliger Sportpferde, sondern auch Interessierten und Gönnern/Paten, eine zentrale Anlaufstelle rund um das Thema "Zweites Leben für Sportpferde" zu bieten. Dem Vorstand des Vereins ist es dabei ein grosses Anliegen, dass Sportpferde nach Abschluss ihrer sportlichen Laufbahn eine neue, sinnvolle und erfüllende Beschäftigung erhalten.

Das Leben eines Sportpferdes ist von ganz anderen Erfahrungen, Anforderungen und Zielen geprägt als beispielsweise das Leben eines reinen Freizeitpferdes. Der Spitzen-/Leistungssport nimmt dabei in jeder Disziplin eine gesonderte Stellung ein, welche nicht vergleichbar ist mit den allgemeinen Gegebenheiten des Freizeitbereiches. Dies gilt im Pferdesport genauso wie im Bereich des Spitzensportes beim Menschen: Beispielsweise ist das Leben eines Marathonläufers - im Gegensatz zu einem Freizeitsportler - hauptsächlich von den erhöhten Anforderungen und Belastungen, die der Leistungssport mit sich bringt, geprägt. Ganz ähnlich verhält es sich bei Sportpferden im Vergleich zu reinen Freizeitpferden: Leistung, körperliche Belastbarkeit und auch der Wunsch nach dem Sieg an Veranstaltungen stehen im Vordergrund des aktiven Sportlerlebens.

Der oftmals abrupte Wechsel vom Sport- in den Freizeitbereich ist daher nicht immer ganz einfach - sowohl für die betroffenen Pferde, als auch für die Besitzer. Um einem solchen Pferd eine zweite Chance in ein neues, erfülltes Leben - fernab des bisherigen sportlichen Fokus - zu bieten, muss der Besitzer auch verstehen, aus welcher Welt sein Pferd ursprünglich kommt. Hierin sieht der Verein eine seiner zahlreichen Aufgaben: Das Vermitteln des Verständnisses und der prägenden Hintergründe im Bereich des Pferdesports.

Auf der anderen Seite möchte der Verein als Anlaufstelle dienen, um die Besitzer eines ehemaligen Sportpferdes auf ihre herausfordernde Aufgabe vorzubereiten und sie darin auch langfristig zu begleiten und zu unterstützen. Denn viele Sportpferde wünschen sich nach ihrer sportlichen Laufbahn neue Herausforderungen und Aufgaben, an denen sie weiter wachsen können. Beispiele für solche neuen Aufgaben können sein: Die Ausbildung in Bodenarbeit, Freiheitsdressur, gymnastizierender Dressurarbeit, Distanz-/Wanderritten und vieles mehr. Die Möglichkeiten sind vielfältig und orientieren sich an den Wünschen, Bedürfnissen und Möglichkeiten der Besitzer, wie auch der Pferde. Der Fokus soll dabei stets auf der Vertiefung einer harmonischen Beziehung zwischen Mensch und Pferd liegen.

Diese Unterstützung und Förderung findet dabei hauptsächlich durch das Anbieten verschiedener Kurse und Vorträge durch den Verein statt. Ebenso dienen gemeinsame Vereinstreffen dem gegenseitigen Austausch unter Vereins- und Vorstandsmitgliedern. Die Vorstandsmitglieder bringen dabei selbst viel Erfahrung aus dem Sportbereich mit und können den Besitzern eines ehemaligen Sportpferdes dadurch beratend und vermittelnd zur Seite stehen.

 


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