Philosophie des Vereins

Jedes Sportpferd verdient eine Zukunft, in der es an erster Stelle steht.

Nach Jahren voller Training, Wettkämpfen und Höchstleistungen beginnt für jedes Sportpferd irgendwann ein neues Kapitel. Der Verein «Zweites Leben für Sportpferde» setzt sich dafür ein, dass ehemalige Sportpferde diesen neuen Lebensabschnitt mit Würde, Verständnis und der Aufmerksamkeit erleben dürfen, die sie verdienen.

Bei uns dürfen ehemalige Sportpferde einfach Pferd sein, ohne ihre Vergangenheit zu verlieren. Sie stehen mit ihren Bedürfnissen, ihrem Charakter und ihrer ganz persönlichen Geschichte im Mittelpunkt. Unser grösster Wunsch ist es, dass sie sich vom ersten Tag an als das fühlen, was sie für uns sind: die Nummer 1.

Jedes Pferd ist einzigartig. Deshalb nehmen wir uns die Zeit, seine Geschichte kennenzulernen, seine Bedürfnisse zu verstehen und ihm die Möglichkeit zu geben, in seinem eigenen Tempo anzukommen. Pferde, die bei uns ein Zuhause finden, dürfen bleiben. Sie sollen die Sicherheit haben, ihren Platz gefunden zu haben und einfach so angenommen zu werden, wie sie sind.

Viele ehemalige Sportpferde wünschen sich auch nach ihrer aktiven Laufbahn eine Aufgabe. Nicht, weil sie weiterhin Leistung erbringen müssen, sondern weil sie Freude daran haben, gemeinsam mit dem Menschen aktiv zu sein. Deshalb fördern wir jedes Pferd individuell und bieten ihm eine sinnvolle Beschäftigung, die sich an seinen Bedürfnissen, seinen Fähigkeiten und seinem Wesen orientiert. Nicht das Pferd soll sich an eine Aufgabe anpassen, sondern die Aufgabe an das Pferd.

Wir möchten das Verständnis für ehemalige Sportpferde fördern und zeigen, dass das Ende einer Sportkarriere nicht das Ende eines erfüllten Lebens bedeutet. Gleichzeitig verstehen wir uns als Anlaufstelle für Menschen, die sich für das Wohl ehemaliger Sportpferde einsetzen oder Unterstützung im Umgang mit einem ehemaligen Sportpferd suchen.

Denn wir sind überzeugt: Jedes Sportpferd hat es verdient, gesehen, verstanden und wertgeschätzt zu werden. Nicht wegen seiner Erfolge im Sport, sondern weil es ein einzigartiges Lebewesen ist.