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Patentreffen & Schnuppercoaching mit unseren Vereinspferden

Sonntag, 01. November 2020

 Nachdem das Ende September geplante Schnuppercoaching mit Pferden des Vereins «Zweites Leben für Sportpferde» wetterbedingt abgesagt werden musste, waren die Bedingungen Mitte Oktober perfekt.  Der ganze Vorstand wirkte aktiv an diesem Vereinsanlass mit, der auch gleichzeitig Patentreffen war. Bei mildem und sonnigem Herbstwetter brachte Monica Giedemann den Anwesenden die Faszination des pferdeunterstützten Coachings näher. Vier Teilnehmende hatten in einem gut 20-minüten Probecoaching Gelegenheit, Roma,  Remedial, Zauberlied und Rushing Dasher als feinfühlige Co-Coaches zu erleben.

Natalie Friberg kommentierte die Sequenzen, Petra Brumann erläuterte die Reaktionen der Pferde und Patricia Kern fing mit ihrer Kamera berührende Momente ein. Die ehemaligen Rennpferde weckten bei ihrem Gegenüber innert kurzer Zeit Emotionen und brachten einiges in Bewegung, was im Verborgenen schlummerte. Es war beeindruckend, wie klar die Vierbeiner durch ihre Körpersprache die Energie und das Verhalten ihres Gegenübers spiegelten. Bereits aus diesen Probecoachings konnten die Teilnehmenden die eine oder andere wertvolle Erkenntnis gewinnen. Bei Kaffee und Kuchen gab es im Anschluss noch Gelegenheit für einen kurzweiligen Austausch, bei dem auch der neue Pate von «Herzbube» Earl of Winds herzlich willkommen geheissen wurde.

 

 

 

Lebensfreude pur

Samstag, 17. Oktober 2020

In der jetzigen für viele herausfordernde Zeit verliert man manchmal leicht all die schönen Dinge, die um uns herum sind, aus den Augen. Zum Glück zeigen die Pferde tagtäglich so viel Lebensfreude. Das ist glücklicherweise ansteckender als jeglicher Virus. Die Pferde schenken uns so viel Freude und der grosse Dank gilt heute mal ganz allein den Pferden.

 

Der «Bösewicht-Zahn» ist nun draussen

Donnerstag, 17. September 2020

Christian Czech (Pferdeklinik Niederlenz) hat am Mittwochnachmittag Alphis Zahn rausoperiert. Dies ist leider nicht ganz so einfach wie bei uns Menschen. Da braucht es erfahrene und kompetente Spezialisten, wie Christian Czech, der jahrelange Erfahrungen im Operieren komplizierter Fälle mit sich bringt. Alphis OP ist gut verlaufen, und er darf morgen, Freitag, wieder nach Hause. An dieser Stelle wollen wir dem ganzen Team der Pferdeklinik Niederlenz einen grossen Dank aussprechen. Alphi, der sehr stressanfällig ist, wurde dort liebevoll gehegt und gepflegt. Ebenso ein grosses Dankeschön an alle, die Alphi einen Besuch abgestattet haben. Täglich wurde er mit Spaziergängen und vielen Streicheleinheiten verwöhnt. Wir freuen uns, dass er ab morgen wieder «unter uns» ist.

 

Oben rechts: Alphi frisch nach der OP

Mitte links: rund 1h später immer noch etwas müde

Mitte rechts: heute, Donnerstag, darf Alphi schon wieder genüsslich Äpfel essen

Unten links: Donnerstagabend, Alphi (und Besuch :-)) sind wieder für jeden Spass zu haben.

 

 
 
 

Daumen Drücken für Alphi

Mittwoch, 16. September 2020

Alphi wurde am Montag in die Pferdklinik Niederlenz eingeliefert. Sein Essverhalten war nicht so wie üblich. Normalerweise lässt er keine Karotte aus. Er nahm diese zwar mit Appetit in den Mund, konnte diese aber nicht richtig kauen. Nachdem schon vorher diverse Abklärungen (2 mal Zahnarzt und Röntgen des Kopfes) ohne Befund durchgeführt wurden, entschieden wir (Besitzerin von Alpha und Natalie) uns für ein CT. Die Bilder ergaben, dass der zweithinterste Backenzahn dem Alphi grosse Probleme bereiten und dieser entfernt werden muss. Alphi wurde in der Klinik schon fleissig besucht. Dies braucht er auch, da er mit seinem Gemüt schnell zu einer Kolik neigt. Am liebsten hätte er eine 24h-rundum-Betreuung mit viel Aufmerksamkeit. Wir hoffen, dass wir ihn morgen, Donnerstag, wieder zurück auf den Burgstallhof holen können. Es ist hier auf dem Hof ohne Alphi unglaublich leer, und er fehlt uns allen.

 

 

 

Patentreffen vom 30. August 2020

Freitag, 04. September 2020

Das total verregnete Patentreffen am vergangenen Sonntag machte Zwei- und Vierbeinern wenig Lust auf Aktivitäten im Freien. So kamen denn die Vereinspferde zu einem entspannten Wellness-Nachmittag. Natalie Friberg erklärte der kleinen Runde von Paten und Patinnen, mit welchen Druckpunkten den Pferden im Rahmen einer Stresspunkt-Massage Entspannung und Wohlbefinden geschenkt werden kann. Die Pferde genossen es sichtlich, von ihren Menschen verwöhnt zu werden. Wie immer rundete das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen das Patentreffen stimmig ab. 

Hui, da gibt es viele Punkte

Bambi geniesst die Massage

 

 

So entspannend kann eine Massage wirken :-).

Mi Vida und Zaubi brauchen nun ein Nickerchen...

 
 

Welanus verlässt uns morgen, Sonntag, 26.7.2020

Samstag, 25. Juli 2020

Für unsere «Wallnuss», wie er von vielen liebevoll genannt wird, ist die Reise hier beim Verein «Zweites Leben für Sportpferde» morgen Sonntag beendet.

Wo er genau hinkommt, wissen wir leider nicht, sind aber sehr zuversichtlich, dass für ihn ein schöner Platz gesucht, resp. gefunden wird.

Dass er mit seinen 11 Jahren immer noch viel Schabernack im Kopf hat, sieht man im unten stehenden Video. Die Artischocke wäre eigentlich zum Fressen da, aber wie fast bei allem versucht der einfallsreiche Welanus, ein Spiel daraus zu machen. 

Wir wünschen ihm von Herzen das beste und hoffen, dass er auch in Zukunft viele Weiden hat, auf der er sich mit seinen neuen Freunden austoben darf. Sein sensibles Wesen erhofft sich einen einfühlsamen neuen Besitzer, mit dem er durch dick und dünn gehen darf.

 

 

 

 

 

Grosse Wiedersehensfreude bei Zwei- und Vierbeinern

Samstag, 04. Juli 2020

Es war eine lange «Zwangspause», die dreieinhalb Monate, die seit dem Lockdown vergangen sind. Der Frühling zog ins Land und an uns Schweizer Paten vorbei. Währenddem die Vereinspferde ihre Freiheit in vollen Zügen genossen, war jene von uns Zweibeinern über all die Wochen doch sehr eingeschränkt. Umso schöner war es, dass am vergangenen Sonntag wieder ein Patentreffen im gewohnten Rahmen möglich war. Dieses stand ganz im Zeichen der Wiedersehensfreude von allen Beteiligten. Da es Petrus erst einmal kräftig regnen liess, genoss man das gemütliche Zusammensein bei Kaffee und Kuchen und den Austausch untereinander nach so langer Zeit. Beim zweiten Teil des Treffens galt die ganze Aufmerksamkeit den Vereinspferden. Alle kamen sie in den Genuss eines abwechslungsreichen Geschicklichkeitsparcours, bei dem die Kopfarbeit spielerisch gefördert wurde und auch der Spass nicht zu kurz kam. Motiviert machten die ehemaligen Rennpferde mit, bewiesen Vertrauen in ihre Menschen und Mut bei der neuen Übung mit dem «Kugelvorhang». Es stimmte alle glücklich und zufrieden, dass das Band des Vertrauens zwischen Mensch und Tier so gefestigt ist, dass auch die lange Zeit des Fernbleibens nichts daran zu ändern vermochte. 

Welanus muss leider einen neuen Lebensplatz finden:

Donnerstag, 02. Juli 2020

Welanus wurde im Juli 2016 als Notfallpferd vom Verein «Zweites Leben für Sportpferde» aufgenommen. Wie bei allen Pferden wird mit den Besitzern mündlich vereinbart, dass die Pferde (sofern die Pferde sich hier auf dem Burgstallhof wohlfühlen) hier alt werden und auch hier auf dem Hof sterben dürfen. Gerade bei ehemaligen Rennpferden ist es von essentieller Bedeutung, dass sie wissen, dass sie «angekommen» sind und ihren Lebensplatz gefunden haben.

Leider gilt dies nicht für den super sympathischen Welanus. Die Besitzerin möchte sich von ihm trennen und der Verein hat die finanziellen Möglichkeiten nicht, ein Pferd für die nächsten 10 Jahren zu finanzieren. Der Verein bezahlt jeweils Zahnarzt, Grosstierrettungsdienst, Wurmkuren, Hufpflege/Hufschmied und sämtliches Material, das vom Pferd benötigt wird. Für die anderen Kosten muss der Besitzer aufkommen. Unsere Hauptaufgabe ist jedoch die unentgeltliche Beschäftigung der Pferde. Die ehemaligen Spitzensportler möchten auch nach Karrieren-Ende noch eine Aufgabe haben. So sehen wir es als unsere Aufgabe, jedes Pferd in seinen Stärken zu fördern.

Was bedeutet das für «unseren» (der eben nicht uns gehört) Welanus?

Der 11-jährige Wallach liebt Bodenarbeit und ist auf gut Deutsch für jeden Quatsch zu haben. Er liebt es, gefordert und gefördert zu werden. Er ist vom Wesen her eher «charakterstark». Wenn man sein Herz erobert hat, geht er mit einem jedoch durch dick und dünn. Also ein richtiger Freund fürs Leben. Bei einer erfahrenen und einfühlsamen Person, könnten wir uns auch vorstellen, dass er auch noch geritten werden kann.

Er versteht sich sehr gut mit den anderen Wallachen in der Herde. Täglicher Weidegang ist ein Muss. Uns ist es ein sehr, sehr grosses Anliegen, dass Welanus einen definitiven Lebensplatz erhalten darf. Falls jemand Interesse hätte, Welanus zu kaufen, würden wir auch die Möglichkeit bieten, dass er hier auf dem Hof bleiben darf. Wir sind für alle Optionen offen, solange es für Welanus, der uns so am Herzen liegt, am besten passt.

Helft bitte mit, für ihn eine optimale Lösung zu finden. 

Platz vor Preis

 

Wir sind auch daran, unsere Finanzen auf den Kopf zu stellen. Aber wir können es drehen oder wenden, wie wir das möchten, leider hat der Verein die finanziellen Möglichkeiten und Sponsoren nicht. Falls jemand eine Idee hätte, kann er/sie sich sehr gerne direkt an uns wenden. DANKE

 

 

 

 

Mehr als 1000 Worte...

Dienstag, 30. Juni 2020

Nach dem Motto "reden ist silber, schweigen ist gold" durfte der mittlerweile 20-jährige Hengst "Royal" ganz schöne Minuten mit Diana verbringen. Dieses Video sagt mehr als 1000 Worte. Manchmal sind die ruhigen, stillen Momente für Pferd und Mensch die tiefgreifendsten.

 

Neuzugang Shanti

Montag, 01. Juni 2020

Währendem die Welt in den letzten Wochen wegen Corona schon fast stehen blieb, hat die 7-jährige Vollblut-Stute «Shanti» beim Verein «Zweites Leben für Sportpferde» ein Plätzchen im Galopp ergattert. Die Schimmelstute hat verschiedene Charakterzüge: wenn es ums Fressen geht, würde sie sogar Berge versetzen, wenn sie aber einen Schritt zur Seite machen soll, weil sie gerade im Wege steht, zeigt sie für solche Aktionen wenig Verständnis und kann dann schon etwas «gfürchig» werden. Das Grund A,B,C von den Knigge-Manieren scheint ihr nicht in die Wiege gelegt worden zu sein… Sie hat ihre eigene Sprache. Sie wird sehr gerne angefasst, aber auch nur, wenn sie es wünscht :-). Ihr Vertrauen zu den Menschen wächst aber von Tag zu Tag, und sie lernt das Dasein mit dem «Zweibeiner» zu geniessen. Wir sind froh, sie bei uns zu haben und freuen uns, mit Shanti viele Jahre zu verbringen.

 


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